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L-DOPA über eine Zahnspange (OraFuse™ - DopaFuse™)

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Die Firma SynAgile forscht an einer kleinen, nicht-invasiven Pumpe (OraFuse) in einem Zahnclip mit einer kontinuierlichen, kontrollierten Abgabe von L-Dopa/Carbidopa in die Mundhöhle, genannt DopaFuse. Dieser Zugangsweg soll den gefürchteten Wechsel zwischen guter und schlechter Beweglichkeit, genannt Wirkungsfluktuationen, reduzieren. Die kleine Vorrichtung besteht aus einer Treibmittel-betriebene Medikamentenpumpe, fixiert an einer wiederverwendbaren Halterung des Clips an den oberen Backenzähnen und ruht im harten Gaumen. L-Dopa wird in kleinem Mengen kontinuierlich in die Mundhöhle freigesetzt, wo es mit dem Speichel geschluckt und in den Körper aufgenommen wird, wenn es den Magen und oberen Dünndarm erreicht. In einer Phase IIa-Studie konnte eine 43-prozentige Reduktion der off-Phasen (Phasen mit fehlender Wirkung der Medikation) im Vergleich zur Behandlung mit Levodopa/Carbidopa-Tabletten (4 – 8 Einnahmen/Tag) dokumentiert werden.

Weitere Informationen und ein Video siehe: synagile.com