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Personalisierte Hirnstimulation lindert langfristig Depressionen

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San Francisco – Eine personalisierte tiefe Hirnstimulation, bei der nur dann Impulse abgegeben werden, wenn der ebenfalls implantierte Sensor „verdächtige“ Signale auffängt, hat laut einem Fallbericht in Nature Medicine (2021; DOI: 10.1038/s41591-021-01480-w) eine Patientin seit mehr als 1 Jahr von ihren schweren Depressionen befreit.

Die tiefe Hirnstimulation wird seit Jahren mit Erfolg beim Morbus Parkinson und beim Tourette-Syndrom eingesetzt. In den USA gehören auch Zwangsstörungen und die Epilepsie zu den zugelassenen Indika­tionen. Bei Patienten mit Depressionen werden in Fallserien immer wieder erfolgversprechende Ergeb­nisse berichtet. Diese konnten jedoch bisher in randomisierten kontrollierten Studien nicht bestätigt werden. Die Behandlung wird deshalb nicht als evidenzbasiert eingestuft und nur innerhalb von klinischen Studien durchgeführt.